#Zeitfürmich – wie ihr die Zeit zuhause sinnvoll nutzen könnt

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So eine Zwangspause vom alltäglichen Leben ist ziemlich außergewöhnlich und wird so schnell wohl auch nicht wieder kommen. Wenn du bereits die Chance (zum Artikel gehts hier) erkannt hast, die die aktuelle Krise für uns mit sich bringt, möchte ich dir mit diesem Artikel ein paar Ideen an die Hand geben, damit du deine Zeit zuhause auch effektiv nutzen kannst.

  1. Unsere Wohnung ist das Spiegelbild unseres Seelenzustands

Wann hast du dich das letzte Mal bewusst in deinem Zuhause umgesehen? Hast die Ecken und Räume betrachtet, die wir nur selten nutzen? Wir werden mit der Zeit blind , weil wir im Alltag meistens nur dieselben Routinen leben. Doch wenn wir ganz genau hinblicken entdecken wir vielleicht doch das eine oder andere, was unsere innere Harmonie stört. Die Chaosecke im Wohnzimmer? Das kaputte Rollo (oder wie bei mir das fehlende Rollo) ? Die kahlen Wände, die mit Bildern und Fotos eigentlich viel gemütlicher anzusehen wären? Die sich türmenden Wäschekörbe? Die Fenster, die mal wieder geputzt werden müssten?

Meistens gibt es in unseren eigenen vier Wänden doch viel mehr zu tun als wir im Alltag wahrnehmen , denn uns fehlt meistens einfach die Zeit dafür. Jetzt, wo wir sowieso die meiste Zeit zuhause verbringen, sollten wir uns das Zuhause so schön wie möglich gestalten. Ja vielleicht habt ihr Lust auf eine Renovierungsaktion oder wollt mal einen ausgiebigen Frühjahrsputz veranstalten? Dann ist jetzt die beste Zeit dafür!

Wusstest du außerdem, dass das Äußere dein Innerstes widerspiegelt? Sind wir im Außen chaotisch fühlen wir uns auch meistens im Inneren gehetzt, gestresst oder nicht in Balance. Nutze diese Erkenntnis und schaffe Ordnung in deinem Zuhause und komme so leichter wieder in deine Balance.

2. Wirf ein Blick in dein Bücherregal

Natürlich ist es jetzt verlockend den ganzen Tag mit Netflix zu verbringen. Aber wenn wir diese freie, zur Verfügung stehende Zeit, sinnvoll nutzen wollen, führt kaum ein Weg am Bücherregal vorbei. In meinem stehen mindestens zehn ungelesene Bücher, die darauf warten, entdeckt zu werden. Vielleicht hast du auch noch alte Studienunterlagen oder Fachbücher? Dann ist dies eine tolle Gelegenheit, um dein Wissen aufzufrischen und demnächst im Job damit zu glänzen. Oder aber du wagst dich in neue Gewässer und nimmst mal Literatur in die Hand, die dich sonst wenig interessiert hat. Probier es aus, entdecke Neues und sei offen für die Veränderung.

3. Nutze die Kraft der Meditation

Hast du schon einmal meditiert? Nein? Dann wäre doch jetzt ein optimaler Zeitpunkt, um es auszuprobieren! Auf YouTube findest du tolle, geführte Meditationen, die einem den Einstieg erleichtern. Ich habe sehr sehr lange gebraucht, bis ich mich darauf eingelassen habe, da ich immer der Überzeugung war, dass das verschwendete Zeit ist. Aber ich wurde eines besseren gelehrt. In der Meditation finden wir nicht nur Energie und Kraft, sondern oftmals auch interessante Erkenntnisse über uns selbst. Die Frage „wer bin ich?“ hat sich bestimmt jeder schon einmal gestellt.

4. Entdecke deine Facetten!

Ich habe in einem früheren Artikel bereis von dem Facettenreichtum gesprochen (hier gehts zum Artikel). Wir können oftmals so viel mehr als wir ausleben. Daher nutze diese Zeit, um neue Seiten an dir auszuprobieren! Fange an kreativ zu werden, zu malen, zu basteln oder zu konstruieren. Entdecke die Leidenschaft am Backen und Kochen oder nähe dir eigene Kleidung. Für die Männer unter Euch: Wie wäre es mit der Konstruktion eines eigenen Möbelstücks? Ein Hochbett für das Kind? Eine Palettenkonstruktion für den Balkon? Eine selfmade-Hängematte? Pinterest gibt dazu sehr gute Inspirationen 😉

5. Zeit für dein Lebensboard

Welche Wünsche und Träume hast du im Leben? Wo siehst du dich in 10 Jahren? Was würde dich unfassbar glücklich machen und warum? Was erfüllt dich? Welche Träume haben sich schon erfüllt? Mit einem Lebens- oder Visionboard hast du dich Möglichkeit, deine Wünsche und Träume in Form von Bildern gebündelt zu sammeln. Nutze dazu Zeitungen, Fotos aus dem Internet, selbstgemalte Bilder, Sprüche und Zitate und und und. Sei kreativ bei der Erstellung deiner Collage. Das Lebensboard macht uns den eigenen Standpunkt klar und zeigt uns, was wir vom Leben noch erwarten. Hab Erwartungen an dein Leben und erkenne, dass du der Schöpfer davon bist!

Fazit: Räume mit alten Gewohnheiten auf

Diese Zeit jetzt ist optimal , um sich neu kennenzulernen, alte Gewohnheiten aufzubrechen und neue Routinen zu erlernen. Im Schnitt benötigen wir 21 Tage, damit aus neuen Abläufen feste Routinen werden. Nutze diese Zeit und sieh den unfassbaren Schatz, den wir hier vor uns haben.

Ich wünsche dir eine spannende und entdeckungsreiche Zeit mit hoffentlich ganz vielen neuen Impulsen und Erkenntnissen! 🙂

Deine la petite Anni

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Erinnere dich, wer du bist

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„Erinnere dich, wer du bist.“ Das , was auf den ersten Blick so einfach klingt, ist in Wirklichkeit ein ganz schön langer Weg.

Oft sind wir uns gar nicht bewusst darüber, dass wir uns im Laufe des Lebens vergessen. Wir werden erwachsen und werfen selbstverständlich alte Überzeugungen, Ansichten und Vorstellungen über Bord. Manchmal gehen dabei jedoch auch wertvolle Informationen verloren. Wir vergessen gerade die Dinge, die uns einst so gut getan haben und uns, ohne es zu wissen, Kraft und Energie gaben.

Als Kinder waren wir alle Entdecker. Wir sahen die Welt das erste Mal und waren ganz erpicht darauf, alles in möglichst kurzer Zeit zu entdecken. Wir probierten uns aus, scheiterten, versuchten es wieder und wieder bis wir eines Tages voller Freude und Stolz unser Können präsentierten.

Über die Zeit kann es jedoch passieren, dass wir uns soweit von unserem Wesen entfernen, dass wir vergessen, wer wir im Kern eigentlich sind. Vergessen worauf wir stolz waren und was uns als Kind aus tiefstem Herzen Freude bereitet hat.

Vielleicht war es die Liebe zu Tieren oder Pflanzen. Vielleicht die Liebe zum Sport. Vielleicht aber auch die Liebe zur Musik, zum Malen, zum Bauen, zum Basteln oder zum Sammeln von Briefmarken. Was auch immer dir Freude bereitet hat, es ist noch immer in dir.

Möglicherweise hast du diese wertvollen Informationen über die Zeit des Erwachsenwerdens tatsächlich über Bord geworfen und wunderst dich, warum du dich heute nur schwer für Dinge begeistern kannst. Manchmal legen wir sogar so einen 180° Drift hin, dass wir völlig konträr sind zu dem Menschen, der wir als Kind einmal gewesen sind.

Glaube mir, es lohnt sich mal zurückzublicken. Und sich eine kleine Zeitreise zu erlauben. Nach den Dingen zu suchen, die dich im Herzen begeistert haben und sie mit ins Hier und Jetzt zu nehmen. Es wird Schwung in deinen Alltag bringen, das sage ich dir aus eigener Erfahrung!

Alte Talente neu entdeckt

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Ich hoffe, ihr seid genauso gut in diese Woche gestartet wie ich. Ich habe beschlossen, dieser auch einen Namen zu geben: Die Woche der neu entdeckten (alten) Talente.

Talente schlummern in jedem von uns. Und sie sind genauso vielfältig und bunt wie der Besitzer. Als Kind musste ich ein bisschen suchen, denn meine Talente lagen wohl in etwas anderen Bereichen wie die der anderen Kinder. Das ist mir besonders immer im Sportunterricht aufgefallen. Sobald es hieß „wir turnen heute“ wollte ich die Flucht ergreifen. SOFORT WEG. Turnen…fand ich immer schrecklich und werde ich immer schrecklich finden. Heute kann ich darüber lachen, dass meine Mutter mit mir extra in eine Sporthalle gehen musste, um die Vorwärtsrolle zu üben – früher fand ich das überhaupt nicht witzig… Ich schien so talentfrei in Sachen Sport zu sein, wie man nur sein kann. Das bewies ich immer wieder aufs Neue, als ich mir beim Handstand abrollen das Knie mehrere Male gegen die Nase schlug.

Der Sportunterricht war für einige Schüler DIE Plattform, wo sie zeigen konnten, was sie können. Plötzlich war der 5er Kandidat das Sportass und der Nerd der Letzte, der auf der Bank saß und wartete, dass er in ein Team gewählt wurde (z.B. ich 😀 ).

Als Kind kann man das noch nicht wirklich differenzieren, dass es Talente oder eben plakativ Schulfächer sind, die den einen Kindern mehr liegen und den anderen weniger. In der Schule muss man in allem gut sein. Das System verlangt es so. Und eine 4 ist der Beweis, dass man gerade noch damit durchkommt. Was machen Schüler also? Sie fokussieren sich auf die 4 im Zeugnis, nehmen Nachhilfe in Mathe (oder Sport, Rolle vorwärts üben und so 😀 ) und versuchen mit ach und krach sich zu verbessern. Später werden uns dann die Fächer im Kopf bleiben, in denen wir keine Genies gewesen sind, aber unsere Talente und Stärken, die wir haben, vergessen wir. Dabei liegt gerade hier das Potential.

Ein anderes Beispiel: Ich singe ja, seitdem ich 13 Jahre alt bin. Hatte jahrelang Gesangsunterricht und habe vereinzelt auf Bühnen gesungen. Fast immer im Vergleich mit anderen Schülern. Ein Ereignis bleibt mir besonders im Kopf, als ich ein Lied performte (Maria Mena – Just hold me), dass damals eine echte Herausforderung für mich gewesen ist. Dieses Lied sang ich nicht allein, sondern im Duett mit einer hervorragenden Sängerin. Ihr könnt Euch vorstellen, wie ich mich gefühlt habe, wie der absolute Vollhorst. Dieses Erlebnis setzte sich fest, sodass ich auf das Singen schon keine Lust mehr hatte und glaubte, ich hätte dafür kein Talent. Ein Glück, dass der Knoten irgendwann geplatzt ist, sonst hätte ich jetzt das wunderschönste Hobby der Welt nicht für mich entdeckt.

Aus Talent wird Leidenschaft

Bleiben wir beim Singen. Früher war es ein Graus für mich auf der Bühne zu stehen, heute singe ich bei jeder Gelegenheit (an alle Hochzeitswilligen – ich hab noch ein paar Termine frei 😛 > mail me ). Es tut gut zu wissen, wo die eigenen Stärken liegen, was man kann und vor allem: Womit man sich selber eine Freude machen kann! Für mich gibt es nichts Schöneres als ein leeres Haus, ein Mikrofon und meinen Laptop – it’s showtime babe!

Leidenschaft ist eine ganz wichtige Sache im Leben. Ohne Leidenschaft fehlt der Antrieb und der Sinn. Die Frage „wofür mache ich das eigentlich“ stellt sich nicht mehr. Ich mache es für mich. So ist es auch mit meinem Job. Ich mache die Aufträge natürlich auch aus finanziellen Gründen, klar, wer nicht. Aber ich genieße es, sagen zu können, dass ich das, was ich tue, aus Leidenschaft mache.

Ein Luxus , den ich jedem von Euch nur wärmstens empfehlen kann. Es erfordert Arbeit und ein vielleicht auch längeres Suchen, aber es lohnt sich!

Geht mal zurück zu euren Ursprüngen, eurer Kindheit, eure Schulzeit. Vielleicht werdet ihr schon bald fündig werden! 😉