#Podcastfolge: (M)ein spirituelles Erwachen

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Am Mittwoch ist eine neue Podcastfolge an den Start gegangen, die euch hautnah mitnimmt auf meinem Weg vom ego-dominierten Ich zu einem Ich voller Weisheit, Liebe und Dankbarkeit.

Da die Gradwanderung spürbar und sichtbar war, möchte ich euch gerne auch den Teil vorstellen, der sich so sehr gegen die Veränderung und das Wachstum in unserem Leben sträubt.

Wenn Euch diese Folge gefallen hat, freue ich mich riesig über eine Bewertung auf iTunes 🙂

Los gehts zum Podcast!

Erkenne dich und werde frei

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Guten Morgen mein/e Liebe/r. Zumindest ist es bei mir gerade morgens. Ein ruhiger, genussvoller Sonntagmorgen, 06.45 Uhr. Draußen ist es noch dunkel und da ich gerade in einem Hotelzimmer gegenüber von Berlins Hauptbahnhof bin, kann ich trotz der Frühe schon einiges beobachten. Ein Taxi hält und fährt, Busse entlassen Menschen am Eingang und die Straße wird allmählich voller. Die Lichter der umliegenden Hochhäuser erhellen die Stadt. Es ist so als ob dieser Moment mir sagt: „Siehst du Anne, das ist Leben. Die Stadt ist lebendig.“ Und noch während ich über diesen Satz nachdenke, was Leben eigentlich ist, zücke ich schon meinen Laptop und beginne zu schreiben.

„Leben ist mehr als das, was wir augenscheinlich glauben zu sehen. Leben beginnt da, wo die Augen aufhören zu sehen.“

– La petite Anni

Ich durfte gestern an einem so unglaublich schönen Event teilnehmen. Als ich im Vorfeld gefragt wurde, was das für ein Event wäre, wusste ich selbst nicht mal so recht, wie ich das nennen sollte. Ein Meditationsevent? Ein Motivationsevent? Eine Show? Ich hatte einfach absolut keine Vorstellung. Letzten Endes war es das Abschlussevent einer kleinen spirituellen Reise, einem Kurs, den ich Anfang Januar begonnen hatte.

Oktober letzten Jahres stand ich an einem Punkt, an dem ich mit der Art wie ich lebte, nicht mehr weiter leben konnte. Ich war mit meinen Ansichten und Werten so unglücklich und befand mich in einem fast unaufhaltbarem Zwiespalt. Ich war erschrocken wie weit ich mich von mir entfernt hatte. Denn ohne es zu wissen, hatte ich mir über viele Jahre hinweg ein Kartenhaus auf Treibsand gebaut. Und dieses Kartenhaus drohte jeden Moment einzustürzen. Es rüttelte und wackelte und mir begegneten Situationen, die mir das immer wieder vor Augen hielten. Ich bekam große Angst. Denn ich wusste, dass mir dieses drohende Schicksal den Boden unter den Füßen wegreißen würde und das konnte und wollte ich nicht. Nicht für mich. Nicht für meine Familie. Also begann ich nach Möglichkeiten und Antworten Ausschau zu halten. Ich öffnete mich für neue Wege und vor allem entwickelte ich die Bereitschaft, mich wirklich ändern zu wollen.

Während eines Spaziergangs trafen Worte direkt in mein Herz. Sie haben alles verändert. Denn ich begann plötzlich zu begreifen. Ich begriff innerhalb einer Sekunde worum es ging. Ich erkannte diese ungeheuer große Möglichkeit, die in mir lag und dass der Schlüssel für Veränderung ich selbst bin.

Du bist der Schlüssel für Veränderungen. Jeder trägt diesen Schlüssel in sich. Sei mutig und mach dich auf den Weg, um ihn zu finden.

– La petite Anni

Seit Oktober suche ich nun mit aller Sehnsucht nach diesem Schlüssel. Es ist der Schlüssel zum eigenen Herzen.

Wir leben in einer Gesellschaft in der viele Menschen ihr Herz, bewusst oder unbewusst, verschlossen haben. Negative Erfahrungen, Enttäuschungen, Intrigen, Belastungen, Schmerz – all das lässt uns unser Herz verschließen. Wir glauben, dass dies uns vor neuen, schlimmen und schmerzhaften Momenten schützen wird. Aber das tut es nicht. Jede Negativität, jede schmerzhafte Erfahrung wird unser Herz mehr und mehr verschließen bis wir irgendwann an einem Punkt stehen, wo wir tiefe Traurigkeit verspüren und nicht wissen warum. Wir machen jeden und alles für unsere Traurigkeit verantwortlich. Wir suchen einen Schuldigen, auf den wir all unseren Ärger und unsere Wut laden können, was nicht selten unsere Partner, Kinder oder Menschen sind, dir wir im Inneren besonders lieben. Wir suchen so verbittert und voller Schmerz nach einem Schuldigen. Bis wir erkennen, dass es keinen Schuldigen gibt. Bis wir erkennen, dass es niemanden gibt, der die Verantwortung für unser Leben übernimmt. Außer wir selbst.

Es erscheint dir vielleicht merkwürdig, wenn ich dir sage, dass der erste Schritt auf dem Weg zu mehr Frieden in dir ist, dir einzugestehen, dass du schon viel zu lange nach einem Schuldigen suchst. Du hoffst, dass jemand eine Hand hebt und sagt „komm, gib schon her, ich regle das alles für dich. Leg dich mal aufs Sofa. Ich kümmere mich um deine Probleme. Ich führe das schwierige Gespräch, ich gehe für dich zum Sport, ich fahre für dich zur Arbeit. Ich esse, trinke, schlafe für dich und wenn es sein muss, gehe ich für dich aufs Klo.“

Es ist etwas überspitzt, aber verstehst du was ich meine? Diesen jemand gibt es nicht. Denn dieser jemand bist du. Steh auf und fange an Verantwortung für all die kleinen und großen Dinge zu übernehmen, die dir am Tag begegnen. Es ist der wichtigste und erste Schritt, um sich aus dem Verließ zu befreien, in dem so viele Menschen sitzen.

Ich habe gestern viel geweint, fremde Menschen umarmt, Liebe geschenkt und erhalten und das wichtigste: Ich habe vergeben. Ich habe all die Lasten, all die Momente vergeben, die mein Herz noch immer verschlossen haben. Ich habe Verantwortung übernommen und damit wieder einen Meilenstein auf meinem Weg geschafft, der Mensch zu werden, der ich werden möchte.

Frei. Erfüllt. Dankbar. In Liebe & ein Licht in dieser Welt.

Ich wünsche dir einen wunderbaren Sonntag.

Mögen die richtigen Worte dein Herz berühren.

Deine Anne

Die Geburtsstunde von La Petite Anni

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Es freut mich wirklich sehr, dass du da bist.

Nachdem ich in einer dunklen Stunde meinen FutureMom Blog mitsamt allen Inhalten gelöscht hatte, schien es mir abwegig, dieses Thema jemals nochmal aufzugreifen. FutureMom war damals ein Wegbegleiter für viele werdende Mamis (und Papis) und letztendlich mein eigener Wegbegleiter, der mich durch 10 Monate Höhen und Tiefen der Schwangerschaft führte. Es hat sich eine tolle Community gebildet. Ja ich habe sogar Menschen gefunden (oder besser gesagt, sie haben mich gefunden), die ich persönlich nie kennengelernt habe, aber die mich doch durch diese Zeit begleitet haben.

Nach der Geburt meiner Tochter fiel mir das Bloggen unglaublich schwer. Ich wusste gar nicht, worüber ich schreiben sollte, denn ich fühlte mich wahnsinnig unerfahren als Mutter. Erst heute komme ich auf den Gedanken, dass es wohl allen frischgebackenen Eltern mit dem ersten Kind so gehen muss (mit heute meine ich 2 Jahre später 😀 ), doch damals wirkten alle um mich herum unglaublich selbstsicher in ihrer neuen Rolle. So gingen mir tatsächlich irgendwie die Themen aus und ich muss auch ehrlich zugeben, mir fehlte auch einfach die Lust zum Schreiben, was mit Sicherheit auch an dem neuen Tagesrhythmus lag, den mir meine Tochter vorgab.

Aber wie das so ist mit Leidenschaften…sie lassen einen niemals los. Also startete ich im Mai einen zweiten Anlauf. Ich wollte der Welt zeigen, dass ich zurück bin : Here I am! No excusses! Gib mir alles, ich kann alles, gib mir mehr mehr mehr!

Ja…der letzte Satz beschreibt dann eigentlich bis heute meinen derzeitigen Lebensstil. Man könnte es auch Hamsterrad nennen. Das Streben nach mehr ist auf der einen Seite wichtig, aber wenn es letztlich nur noch um den Optimierungswahn geht (wobei fraglich ist, für wen man das tut) fängt das Ganze an zu kippen.

Ich möchte dich mit auf meine nächste große Reise nehmen. (Nein, dieses mal wird es keine Schwangerschaft 😀 ). Es geht vielmehr um die Reise zu unserem Selbst. Zu unserem wahren Kern. Es geht darum, diese Sehnsucht nach mehr zu stillen. Die Frage, wer wir sind, was uns ausmacht. Was unsere Berufung und Aufgabe im Leben ist und wie wir es endlich schaffen, dass authentische Leben zu leben, dass uns glücklich und zufrieden macht. Ich gebe es ganz offen und ehrlich zu: ich bin kein Profi in der Persönlichkeitsentwicklung, praktiziere (bisher) kein Yoga und keine Meditation. Ich habe von spirituellen Dingen sehr wenig Ahnung und meide dieses Wort, da es mir auf irgendeine Art und Weise Angst macht. ABER: Es ist etwas in mir, das danach schreit herauszukommen. Eine Stimme, die laut werden möchte, aber die ziemlich gegensätzlich zu meinem bisherigen Wesen zu sein scheint. Ich habe dieses Gefühl schon seit einer längeren Zeit, aber ich bin eben Meisterin im Ignorieren der eigenen Intuition.

Als zweites Großes Thema möchte ich das Mama und Frausein thematisieren. Gerade weil es in der heutigen Zeit einfach wahnsinnig schwer ist, überhaupt erstmal eine Position für sich zu finden und diese für sich zu bewahren. Wir werden überall zugemüllt mit schlechten Nachrichten, Ängsten, Gerüchten, Neid, Eifersucht, übler Nachrede, Kritikerin und Menschen, die meinen, sie hätten in allen Dingen recht. Es gibt viel zu viele schlechtes Trash-TV (ich sage nur „Mein Kind..“). Erziehungsratgeber, tausende von Babyförderkursen, Vergleichsmöglichkeiten, wohin das Auge reicht.

Auch ich habe mir oft Fragen gestellt wie „Darf ich das als Frau bzw. Mama tun? Darf ich so sein? Was denken die anderen? Sollte ich das nicht lieber genauso tun?“

Aber ganz ehrlich gesagt: Wenn ich nicht weiß, was meine Werte und meine Überzeugungen sind, wie will ich diese an mein Kind weitergeben? Ich kann nichts erwarten, was ich nicht selbst lebe (auch wenn es mir eigentlich wichtig ist). Und wenn ich meine Schatten, Ängste und negativen Glaubenssätze nicht kenne, ja wie will ich verhindern, dass ich diese an mein Kind weitergebe?

Es sind so viele offene Fragen, die mich beschäftigen. Und ich habe wirklich richtig Lust, dieses Thema anzupacken. Neuland zu betreten. Zu Diskutieren. Zu Inspirieren. Und vor allem: zu Wachsen. Ja und ich lade dich von ganzem Herzen ein, mich auf dieser Reise zu begleiten.

Deine Anne