#Podcastfolge – so bekommst du mehr Tiefgang in dein Leben

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Es wird allmählich Zeit für eine neue Podcastfolge. Da der Herbst naht und mit ihm auch mein Tag sich nähert, an dem alles rund um das Thema Bewusstsein & Spiritualität begann, möchte ich die folgende Podcastfolge gerne mit euch teilen.

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Alles Liebe, eure Anni

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Erlaubst du es dir glücklich zu sein?

Life-Balance

Glück ist ja ein sehr subjektives Wort und es gibt bereits zahlreiche Bücher, die versuchen, dass Glück als solches zu definieren. Glück zu fassen ist schwer und doch haben wir es uns alle irgendwie als Aufgabe gemacht, es zu suchen.

Doch nur die wenigsten finden es tatsächlich. Warum ist das so?

Dieser Frage möchte ich gerne im heutigen Blogpost nachgehen.

Glück ist eine Sache der Definition

Glück ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Denn der, der es sucht, bestimmt, wann er es gefunden hat. Es gibt kein finales Ziel, keine Vorgabe und keinen fixen Endpunkt. Das Glück ist keine Endstation hinter einer Ziellinie. Vielmehr ist Glück ein komplexes Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren, die dafür sorgen, dass wir im Einklang mit uns sind.

So hat derjenige, der seine Ansprüche hoch setzt auch einen längeren Weg der Glückssuche vor sich. Denn die Ansprüche definieren den Grad, den das Glück mindestens haben muss.

Glück findet sich nicht in der Wenn-Dann-Konstellation

Ich glaube, wir kennen es alle. Diese fiese Wenn-dann-Konstellation, die uns suggeriert, dass wir dann glücklich sind, wenn eine Sache eingetroffen ist.

…wenn ich das neue Auto habe, dann bin ich glücklich.

…wenn ich ein Haus besitze, dann bin ich glücklich.

…wenn ich Gehalt X verdiene, dann bin ich glücklich.

…wenn ich eine Freundin/einen Freund habe, dann bin ich glücklich.

Kennst du diese Sätze nur auch zu gut?

Das gefährliche an diesen ist, dass sie eine Bedingung darstellen. Wir verzichten freiwillig auf das Genießen des gegenwärtigen Augenblicks, indem wir behaupten, dass wir nicht glücklich sind, weil uns dies oder jenes fehlt.

Wir erlauben uns nicht glücklich zu sein. Wir leben vielmehr in dem Mangel, was wir alles nicht haben anstatt die Dinge zu sehen, die uns jeden Tag bereichern.

Glück ist ein immatrieller Zustand

Glück ist wie bereits geschrieben kein Gefühl, dass sich an eine Bedingung oder einen Gegenstand heftet. Es ist das Zusammenspiel mehrerer Faktoren, die dafür sorgen, dass sich ein Glücksgefühl einstellt. Unsere Aufgabe ist es, nicht in der Zukunft zu leben, indem wir an unseren wenn-dann-Konstellationen festhalten, sondern achtsam im Moment zu sein.

Um dem Glück näher zu kommen, ist es wichtig, genau hinzuhören und in sich hineinzufühlen. „Was bringt mich wieder in die Balance?“

„Wie würde mein perfekter Arbeitstag aussehen? Wo und was würde ich arbeiten?“

„Was gefällt mir an mir?“

Es gilt, den Weg zu finden, indem man den Fokus auf die Dinge lenkt, die bereits gut sind. Dinge, die sich nicht erst verändern müssen, damit sie für uns passen, sondern die bereits da sind und die wir ausbauen und uns an ihnen erfreuen können.

Richte deinen Fokus auf den gegenwärtigen Moment und erkenne deine Bedürfnisse. Nehme sie wahr und halte es dir als Priorität, diese Bedürfnisse regelmäßig zu stillen.

Wenn Sport dein Ausgleich ist, dann nimm dir die Zeit.

Wenn Malen dein Ausgleich ist, dann nimm dir die Zeit dafür.

Wenn Lesen dein Ausgleich ist, dann nimm dir die Zeit dafür.

Finde deine Balance und richte deinen Fokus auf die Erfüllung deiner Bedürfnisse.

Das Geheimnis des Glücks ist nicht, es zu finden, sondern es liegt bereits in dem Weg, den wir gehen, um es zu suchen.

Das Geheimnis des Glücks ist nicht, es zu finden, sondern es liegt bereits in dem Weg, den wir gehen, um es zu suchen.

La Petite Anni

In den nächsten Wochen möchte ich drei wichtige Säulen des Glückes beleuchten und euch dazu inspirierenden Input liefern: Beruf – Gesundheit – Achtsamkeit

Diese drei Blöcke werden mit verschiedenen Inhalten gefüllt und ich bin jetzt schon gespannt, was am Ende dabei herauskommen wird.

Eure Anni

PS: Kennst du schon meinen Podcast? Schau mal vorbei und hinterlasse mir ein Feedback auf iTunes 🙂

Lass uns wieder mutig sein! Eine Hommage an die Liebe in Zeiten der Krise

Allgemein

Achtung, heute wird es tragisch-romantisch. Grund dafür ist ein Interview, das ich neulich erst im Deutschlandfunk gehört habe. Zu Gast war eine Psychologin, die darüber sprach, dass die Scheidungsraten nach einer gesellschaftlichen Krise, wie wir sie derzeit mit Corona erleben, dramatisch ansteigen.

Ich dachte längere Zeit darüber nach und mir wurde klar, dass sie leider vermutlich damit recht hatte.

Ist es nicht so, dass wir derzeit wie Löwen im Käfig in unseren vier Wänden sitzen mitsamt Partner und Familie? Mal ehrlich, wann haben wir das letzte Mal so viel Zeit miteinander verbracht, wie wir momentan gezwungen sind zu verbringen? Ja, wir werden gezwungen Zeit mit der Familie und mit unserem Partner zu verbringen und wer sich an den einen oder anderen Urlaub erinnert weiß, dass da nicht immer alles voller Sonnenschein-Stimmung gewesen ist.

Derzeit treffen nicht nur extreme, äußere Umstände mit inneren Ängsten zusammen. Sondern wir sind auch noch gezwungen, diese Ängste innerhalb der Familie abzufangen und auszuhalten. Da sind die Kinder, die fragen, warum der Kindergarten geschlossen hat, warum sie nicht auf den Spielplatz und warum sie ihre Freunde nicht sehen dürfen. Da ist der Partner oder die Partnerin, der nun im HomeOffice sitzt und versucht, all die Tätigkeiten und Abläufe, die sonst am Arbeitsplatz ihre Daseinsberechtigung haben, in den Familienalltag zu integrieren. Ein Telefonmeeting mit dem Chef nach dem Frühstück, eine Abgabefrist bis übermorgen, eine unlösbare Aufgabe bis nächste Woche. Derzeit liegen Job und Familie wohl so nah beieinander wie noch nie.

Der Alltagsrhythmus ist nicht zum Erliegen gekommen, sondern er hat sich komplett geändert! Dieser Stress, der sonst auf maximal sechs Wochen Sommerferien beschränkt war, gilt nun vorerst auf unbestimmte Zeit. Ein Zustand des Ausharrens und des Aufeinander-hockens. Ein Zustand der Angst und Ungewissheit. Und vor allem: ein Zustand, in dem die Emotionen aller Familienmitglieder auf engstem Raum gebündelt werden. Da kann es auch mal ungemütlich werden.

Plötzlich sehen wir unseren Partner vielleicht mit anderen Augen. Uns fallen Dinge auf, die uns nach einem 8-Stunden-Arbeitstag nie gestört haben. Doch plötzlich treibt uns das herumliegende Paar Socken in den Wahnsinn. Auch, wenn wir glauben, dass diese aktuelle Corona-Situation nichts mit uns macht – glaube mir – sie macht unbewusst ganz viel mit uns. Sie bringt Chaos und sorgt dafür, dass wir unseren eigenen Ängsten von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Doch wir müssen uns mit diesen Ängsten konfrontieren, um sie besiegen zu können.

Unsere Partner können uns diese Ängste nicht abnehmen. Aber manchmal ist es genau unser Gegenüber, das uns diese Ängste widerspiegelt. Unser inneres Chaos, unsere Zerrissenheit, unsere Unsicherheit, unseren kleinen Selbstwert, unsere Angst vor seelischen Verletzungen, unsere Traurigkeit, unsere Selbstaufgabe oder unser Davonlaufen.

„Der Partner ist der wichtigste Spiegel in unserem eigenen Zuhause, denn in ihm sehen wir das, was uns am meisten fehlt.“

– La petite Anni

Wenn es das nächste Mal ungemütlich wird, weil du wegen bestimmten Eigenschaften deines Partners aus der Haut fährst, sei dankbar. Sei dankbar für diese Situation , denn sie hält die Erkenntnis für dich bereit, was dir selbst am meisten fehlt. Erkenne es an.

Ich glaube nicht, dass die Scheidungsraten nach einer Krise steigen, weil gestritten wird. Streit kann Erkenntnisse bereit halten. Die Scheidungsraten steigen meiner Meinung nach, weil unachtsam gestritten wird. Wir lernen nichts aus den Streitereien, sondern sie enden in sinnlosen Schuldzuweisungen dem anderen gegenüber. Den eigenen, persönlichen Mangel, der dahinter steckt und die Chance, diesen zu erkennen und zu beheben, verpassen wir. Und wenn wir nicht aufpassen, versäumen wir so nicht nur die Chance auf inneren Frieden, sondern womöglich auch die Chance auf die Liebe unseres Lebens.

„Streit entzweit. Die Liebe vereint. Die Erkenntnis verbindet.“

– La petite Anni

Schau dir deinen Partner genau an. Erinnerst du dich an die schönen Zeiten zurück? An das erste Date? Das Kribbeln im Bauch? Ich war immer so aufgeregt, dass ich Stunden vorher nichts essen konnte. Einmal habe ich mich in der Uhrzeit vertan und musste zwei Stunden warten, weil ich vor lauter Aufregung alles verwechselt hatte. Ja wir sind naiv, blauäugig, durcheinander und ziemlich süß, wenn wir verliebt sind.

Gebt der Liebe die Chance, die sie verdient. Diese Liebe ist es nicht wert aufgrund einer Krise bekämpft zu werden.

Abschließen möchte ich diesen Artikel mit einem eigenen Gedicht, das ich meinem eigenen, wunderbaren Mann zum Valentinstag diesen Jahres gewidmet habe. ❤

Lass uns wieder mutig sein! (Gedicht)

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