Drei Tipps für mehr Ausstrahlung & Charisma

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„Erlaube dir selbst ein Licht in der Welt zu sein. Indem du strahlst, werden andere um dich herum erkennen, dass auch sie Lichter sind, die die Welt erhellen.“ – La petite Anni

Mit diesem wunderschönen Eingangszitat möchte ich diesen besonderen Blogartikel beginnen.

Oftmals fragen wir uns, was das gewisse Etwas ist, das Menschen umgibt. Wir sprechen dann gerne von charismatischen, authentischen Menschen oder Menschen, die eine starke Aura haben. Nicht selten wünschen wir uns ebenso diese magische Hülle, die dafür sorgt, dass andere Menschen sich in unserer Gegenwart wohl fühlen.

Doch wie schaffen wir es, unsere Ausstrahlung zu steigern? Wie können wir an Charisma gewinnen? Diesen Fragen möchte ich im heutigen Blogpost nachgehen.

Wie sehr liebst du dich?

Ich glaube, eines der Geheimnisse charismatischer Menschen ist, dass sie sich im Kern ein bisschen mehr als nur „ganz okay finden“.
Doch ist es eigentlich in Ordnung, sich selbst zu lieben? Ja absolut! Selbstliebe wird leider oftmals mit Arroganz oder gar Narzissmus gleichgesetzt. Frei nach dem Motto „sei nicht so selbstverliebt“ hat man schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn man in geselliger Runde auf dem Geburtstag erzählt, dass man gerade an der eigenen Selbstliebe arbeitet.
Selbstliebe und Arroganz oder gar Narzissmus haben jedoch so wenig miteinander zu tun wie Tiefkühlpizza mit italienischer Küche.

Es ist sogar essentiell wichtig, dass du eine Liebe zu dir selbst aufbaust. Es ist die Verbindung zwischen deinem Geist und deinem Körper. Deinem Herz und deinem Verstand. Wenn du diese Verbindung sabotierst und dich weigerst, dich selbst zu mögen und zu lieben, wirst du keine innere Einheit mit dir fühlen können. Also: Erlaube es dir, dich zu lieben!

Welche Grenzen sind in deinem Kopf?

Wir alle stehen immer wieder vor Herausforderungen und werden fast alltäglich mit neuen Veränderungen konfrontiert. Unser Kopf entscheidet dabei oftmals, wie bereitwillig wir diese Veränderungen zulassen. Sträuben wir uns gegen Neues? Oder sind wir neugierig und mutig gegenüber neuen Situationen und Begegnungen?
In einem Instagram-Post neulich kam schon einmal die Frage auf, ob wir Grenzen überhaupt brauchen oder ob Grenzen nichts anderes sind als Angst.
Grenzen beschränken uns nicht nur im Denken, sondern vor allem auch im Handeln. Manchmal sind Grenzen auch Hindernisse dafür, die Schönheit und den Wert einer Sache überhaupt erst entdecken zu können, weil wir bereits den ersten Schritt verweigern. Wenn du Vorurteile, die nichts anderes als Grenzen im Kopf sind, abbaust und lernst, Menschen und Situationen gegenüber unvoreingenommen zu sein, wird sich das auf deine Ausstrahlung auswirken.

Wie achtsam bist du im Umgang mit anderen?

Es ist ein Phänomen, dass immer häufiger beobachtet wird und Verhaltensforschern wahrscheinlich in eine Schnappatmung verfallen lässt. Unser gesellschaftliches Miteinander verändert sich. Das zeigt sich besonders in Restaurants und Cafés.
Ist dir einmal aufgefallen, wie oft du dein Smartphone während eines Gespräches in die Hand nimmst? Was früher als Unverschämtheit aufgefasst worden wäre, ist heute leider gängiger Alltag. Dabei ist es so wichtig, dass wir unserem Gesprächspartner unsere Aufmerksamkeit schenken, ja, dass wir achtsam mit ihm sind! Nur wenn du dich auf den Moment einlässt und dein Gegenüber zu schätzen weißt, könnt ihr in Beziehung miteinander gehen. Aus oberflächlichen Floskeln und Halbsätzen können sich tiefe Gespräche mit tollen Erkenntnissen entwickeln.
Deine Bereitschaft zur Achtsamkeit und deine Neugierde auf dein Gegenüber wirst du auch gegenüber zukünftigen Gesprächspartnern ausstrahlen, was dir eine gewisse Tiefe verleiht.

Diese drei Messages möchte ich dir gerne mitgeben. Ich freue mich darauf, wenn du sie ausprobierst und mir dein Feedback zukommen lässt.
Kommentiere mir deine Erfahrungen gerne unter den aktuellen Post auf Facebook oder Instagram oder nutze die Kommentarfunktion hier auf meinem Blog.

Erlaube es dir zu strahlen!

Alles Liebe,
deine Anni

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#Podcastfolge – so bekommst du mehr Tiefgang in dein Leben

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Es wird allmählich Zeit für eine neue Podcastfolge. Da der Herbst naht und mit ihm auch mein Tag sich nähert, an dem alles rund um das Thema Bewusstsein & Spiritualität begann, möchte ich die folgende Podcastfolge gerne mit euch teilen.

Hinterlasse mir gerne eine Feedback in den Kommentaren oder direkt auf iTunes.

Alles Liebe, eure Anni

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Lass uns wieder mutig sein! Eine Hommage an die Liebe in Zeiten der Krise

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Achtung, heute wird es tragisch-romantisch. Grund dafür ist ein Interview, das ich neulich erst im Deutschlandfunk gehört habe. Zu Gast war eine Psychologin, die darüber sprach, dass die Scheidungsraten nach einer gesellschaftlichen Krise, wie wir sie derzeit mit Corona erleben, dramatisch ansteigen.

Ich dachte längere Zeit darüber nach und mir wurde klar, dass sie leider vermutlich damit recht hatte.

Ist es nicht so, dass wir derzeit wie Löwen im Käfig in unseren vier Wänden sitzen mitsamt Partner und Familie? Mal ehrlich, wann haben wir das letzte Mal so viel Zeit miteinander verbracht, wie wir momentan gezwungen sind zu verbringen? Ja, wir werden gezwungen Zeit mit der Familie und mit unserem Partner zu verbringen und wer sich an den einen oder anderen Urlaub erinnert weiß, dass da nicht immer alles voller Sonnenschein-Stimmung gewesen ist.

Derzeit treffen nicht nur extreme, äußere Umstände mit inneren Ängsten zusammen. Sondern wir sind auch noch gezwungen, diese Ängste innerhalb der Familie abzufangen und auszuhalten. Da sind die Kinder, die fragen, warum der Kindergarten geschlossen hat, warum sie nicht auf den Spielplatz und warum sie ihre Freunde nicht sehen dürfen. Da ist der Partner oder die Partnerin, der nun im HomeOffice sitzt und versucht, all die Tätigkeiten und Abläufe, die sonst am Arbeitsplatz ihre Daseinsberechtigung haben, in den Familienalltag zu integrieren. Ein Telefonmeeting mit dem Chef nach dem Frühstück, eine Abgabefrist bis übermorgen, eine unlösbare Aufgabe bis nächste Woche. Derzeit liegen Job und Familie wohl so nah beieinander wie noch nie.

Der Alltagsrhythmus ist nicht zum Erliegen gekommen, sondern er hat sich komplett geändert! Dieser Stress, der sonst auf maximal sechs Wochen Sommerferien beschränkt war, gilt nun vorerst auf unbestimmte Zeit. Ein Zustand des Ausharrens und des Aufeinander-hockens. Ein Zustand der Angst und Ungewissheit. Und vor allem: ein Zustand, in dem die Emotionen aller Familienmitglieder auf engstem Raum gebündelt werden. Da kann es auch mal ungemütlich werden.

Plötzlich sehen wir unseren Partner vielleicht mit anderen Augen. Uns fallen Dinge auf, die uns nach einem 8-Stunden-Arbeitstag nie gestört haben. Doch plötzlich treibt uns das herumliegende Paar Socken in den Wahnsinn. Auch, wenn wir glauben, dass diese aktuelle Corona-Situation nichts mit uns macht – glaube mir – sie macht unbewusst ganz viel mit uns. Sie bringt Chaos und sorgt dafür, dass wir unseren eigenen Ängsten von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Doch wir müssen uns mit diesen Ängsten konfrontieren, um sie besiegen zu können.

Unsere Partner können uns diese Ängste nicht abnehmen. Aber manchmal ist es genau unser Gegenüber, das uns diese Ängste widerspiegelt. Unser inneres Chaos, unsere Zerrissenheit, unsere Unsicherheit, unseren kleinen Selbstwert, unsere Angst vor seelischen Verletzungen, unsere Traurigkeit, unsere Selbstaufgabe oder unser Davonlaufen.

„Der Partner ist der wichtigste Spiegel in unserem eigenen Zuhause, denn in ihm sehen wir das, was uns am meisten fehlt.“

– La petite Anni

Wenn es das nächste Mal ungemütlich wird, weil du wegen bestimmten Eigenschaften deines Partners aus der Haut fährst, sei dankbar. Sei dankbar für diese Situation , denn sie hält die Erkenntnis für dich bereit, was dir selbst am meisten fehlt. Erkenne es an.

Ich glaube nicht, dass die Scheidungsraten nach einer Krise steigen, weil gestritten wird. Streit kann Erkenntnisse bereit halten. Die Scheidungsraten steigen meiner Meinung nach, weil unachtsam gestritten wird. Wir lernen nichts aus den Streitereien, sondern sie enden in sinnlosen Schuldzuweisungen dem anderen gegenüber. Den eigenen, persönlichen Mangel, der dahinter steckt und die Chance, diesen zu erkennen und zu beheben, verpassen wir. Und wenn wir nicht aufpassen, versäumen wir so nicht nur die Chance auf inneren Frieden, sondern womöglich auch die Chance auf die Liebe unseres Lebens.

„Streit entzweit. Die Liebe vereint. Die Erkenntnis verbindet.“

– La petite Anni

Schau dir deinen Partner genau an. Erinnerst du dich an die schönen Zeiten zurück? An das erste Date? Das Kribbeln im Bauch? Ich war immer so aufgeregt, dass ich Stunden vorher nichts essen konnte. Einmal habe ich mich in der Uhrzeit vertan und musste zwei Stunden warten, weil ich vor lauter Aufregung alles verwechselt hatte. Ja wir sind naiv, blauäugig, durcheinander und ziemlich süß, wenn wir verliebt sind.

Gebt der Liebe die Chance, die sie verdient. Diese Liebe ist es nicht wert aufgrund einer Krise bekämpft zu werden.

Abschließen möchte ich diesen Artikel mit einem eigenen Gedicht, das ich meinem eigenen, wunderbaren Mann zum Valentinstag diesen Jahres gewidmet habe. ❤

Lass uns wieder mutig sein! (Gedicht)

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