Wie du in holprigen Zeiten der Angst trotzen kannst

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Mit Sorge beobachte ich in den letzten Wochen die Entwicklungen auf der Welt. Nicht nur in Deutschland spaltet sich die Gesellschaft zunehmend aufgrund der Maßnahmen, die im Kampf gegen das Corona-Virus getroffen werden. Die Proteste werden lauter. Die Unzufriedenheit wächst. Und die Angst.

Die existenziellen Ängste vieler Menschen wachsen und das Gefühl, nicht gehört zu werden, scheint ihre Motivation zu sein, um auf der Straße ihre Meinung kundzutun.

Auf der anderen Seite haben wir Menschen in unserem Land, die Angst haben. Und zwar Angst davor, ernsthaft krank zu werden oder einen geliebten Menschen an der Krankheit zu verlieren. Beides ist in meinen Augen extrem nachvollziehbar. Auch wenn ich die Art und Weise, wie manche Menschen derzeit ihre Angst zum Ausdruck bringen nicht gut finde, so zeigt es uns etwas anderes jedoch ganz deutlich: Wir handeln kopflos und teilweise fahrlässig, wenn wir von der Angst geleitet werden.

Ich möchte dir heute ein paar neue Denkansätze mitgeben. Ein paar Impulse, die dir zeigen, welche Wahl wir noch haben AUßER in Angst zu sein. Egal ob es die Angst vor der eigenen Existenznot ist oder die Angst vor dem Virus selbst.

Angst ist ein Gefühl, das uns Scheuklappen aufsetzt. Wir können nicht mehr klar sehen und nehmen alles durch eine Brille wahr, die die Realität verzehrt. Es gibt einen großen Verstärker in unserer Gesellschaft, der die Fähigkeit hat, Ängste künstlich aufzublasen, sodass wir das Gefühl haben, allgegenwärtig von ihr umgeben zu sein: Negative Nachrichten.

„Der erste Schritt, um die Angst aus dem Alltag zu eliminieren ist, sich nicht mehr täglich mit negativen Schlagzeilen zu umgeben.“

Hast du mal mitgezählt, wie häufig du dich momentan in den sozialen Netzwerken, im TV über Apps oder in Gesprächen mit anderen über den aktuellen Stand der Pandemie austauschst? Dabei ist es ausreichend, wenn du bereits morgens zum Frühstück und Abends im Gespräch mit deinem*r Partner*in das Thema auf den Tisch bringst. Schon stellt sich das Gefühl ein, es gibt nur noch dieses Thema.

Mein Tipp No.1.: Dosiere deine Nachrichten. Versuche für dich herauszufinden, wie viel Schlagzeilen dir gut tun und ab wann du das Gefühl von Ohnmacht, Schmerz, Wut oder Angst spürst. Vielleicht reicht es dir einmal pro Woche informiert zu werden?

Wie eben bereits erwähnt, hat Angst die Fähigkeit uns das Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit in uns auszulösen. Dies ist ein Zeichen, dass wir das Gefühl der Angst, das an sich genauso gleichbedeutend ist wie Freude, Liebe, Vertrauen oder Wut, aufblähen und der ihr somit eine größere Bedeutung geben als anderen Gefühlen. Gefühle sind Gefühle und haben keine Gewichtung. Sie sind alle gleichbedeutend und doch lassen wir uns von manchen so sehr vereinnahmen, dass wir andere Emotionen nicht mehr spüren können.

Mein Tipp No.2: Schließe deine Augen und gehe gedanklich zurück zu einem Ereignis, an dem du dich gut gefühlt hast. Welches Gefühl war damals da? Was verbindest du mit diesem Moment? Tauche ein in deine Vergangenheit und genieße das positive Glück, das du damals gespürt hast. Kehre zurück ins Hier und Jetzt und überlege dir, was du tun kannst, um dieses Ereignis von damals ins Heute zu holen. Vielleicht gibt es ein Lied, dass dich erinnert? Ein Foto? Einen Gegenstand? Einen Ort? Schaffe dir eine Oase im Alltag, die es dir erlaubt, dich mit einem guten Gefühl zu erfüllen.

Wenn die Angst bei dir das vorherrschende Gefühl im Moment ist, lenke deinen Fokus auf die positive Emotion, die du eigentlich erzeugen möchtest. Vielleicht ist es Vertrauen. Vielleicht ist es Gelassenheit. Innere Ruhe oder Freude. Was auch immer es ist, konzentriere dich auf dieses Gefühl, dass du fühlen möchtest. Wie kannst du die Emotion beschreiben? Was verbindest du mit ihr? Wann hast du es zuletzt gefühlt? Gibt es Dinge, Orte, Rituale, die du tun kannst, um dieses Gefühl zu erzeugen?

Mit deiner neuen Oase im Alltag hast du einen Ort, der dir Kraft gibt, wenn es Momente gibt, in denen die Angst präsent ist. Tanke hier Kraft und komme innerlich zur Ruhe.

Eine letzte Frage, die ich dir im Zusammenhang mit der Angst stellen will ist, ob du derzeit das Leben lebst, das du dir vorstellst. Stehst du jeden Morgen (oder zumindest den Großteil deiner Morgende) voller Freude auf und bist dankbar für den neuen Tag? Wie sehr liebst du dein Leben und seine Bestandteile?

Warum ich dich das frage? Weil ich fest davon überzeugt bin, dass die Angst die Fähigkeit besitzt uns das vor Augen zu halten, was wir mühevoll viele Jahre als Ballast hinunterschlucken. Ängste zeigen uns unsere Schwächen auf und das, was wir noch nicht in unserem Leben akzeptiert haben. Vielleicht hast du Entscheidungen getroffen, die du bis heute bereust. Vielleicht hast du Menschen verletzt, die du liebst? Vielleicht versteckst du dich hinter einer Fassade aus Perfektion aus Angst sonst nicht geliebt zu werden?

„Ist es DEIN Leben, das du lebst?“

Diese holprige Zeit verlangt uns vieles ab. Und ja, sie ist schmerzhaft. Doch wir können zwei Arten von Schmerz spüren. Entweder wählen wir die Ohnmacht und das Gefühl, nichts ändern zu können. Oder wir wählen den Schmerz der Veränderung. Indem wir hinschauen, was in unserem Leben nicht richtig läuft und indem wir es korrigieren. Es wird wehtun, denn Veränderung heißt auch immer, sich von alten Gedanken und Idealen zu verabschieden. Aber dieser Schmerz wird vergehen. Und dann wartet ein neues, aufregendes Leben darauf, von dir gelebt zu werden.

In Liebe,

deine Anni

Drei Tipps für mehr Ausstrahlung & Charisma

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„Erlaube dir selbst ein Licht in der Welt zu sein. Indem du strahlst, werden andere um dich herum erkennen, dass auch sie Lichter sind, die die Welt erhellen.“ – La petite Anni

Mit diesem wunderschönen Eingangszitat möchte ich diesen besonderen Blogartikel beginnen.

Oftmals fragen wir uns, was das gewisse Etwas ist, das Menschen umgibt. Wir sprechen dann gerne von charismatischen, authentischen Menschen oder Menschen, die eine starke Aura haben. Nicht selten wünschen wir uns ebenso diese magische Hülle, die dafür sorgt, dass andere Menschen sich in unserer Gegenwart wohl fühlen.

Doch wie schaffen wir es, unsere Ausstrahlung zu steigern? Wie können wir an Charisma gewinnen? Diesen Fragen möchte ich im heutigen Blogpost nachgehen.

Wie sehr liebst du dich?

Ich glaube, eines der Geheimnisse charismatischer Menschen ist, dass sie sich im Kern ein bisschen mehr als nur „ganz okay finden“.
Doch ist es eigentlich in Ordnung, sich selbst zu lieben? Ja absolut! Selbstliebe wird leider oftmals mit Arroganz oder gar Narzissmus gleichgesetzt. Frei nach dem Motto „sei nicht so selbstverliebt“ hat man schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn man in geselliger Runde auf dem Geburtstag erzählt, dass man gerade an der eigenen Selbstliebe arbeitet.
Selbstliebe und Arroganz oder gar Narzissmus haben jedoch so wenig miteinander zu tun wie Tiefkühlpizza mit italienischer Küche.

Es ist sogar essentiell wichtig, dass du eine Liebe zu dir selbst aufbaust. Es ist die Verbindung zwischen deinem Geist und deinem Körper. Deinem Herz und deinem Verstand. Wenn du diese Verbindung sabotierst und dich weigerst, dich selbst zu mögen und zu lieben, wirst du keine innere Einheit mit dir fühlen können. Also: Erlaube es dir, dich zu lieben!

Welche Grenzen sind in deinem Kopf?

Wir alle stehen immer wieder vor Herausforderungen und werden fast alltäglich mit neuen Veränderungen konfrontiert. Unser Kopf entscheidet dabei oftmals, wie bereitwillig wir diese Veränderungen zulassen. Sträuben wir uns gegen Neues? Oder sind wir neugierig und mutig gegenüber neuen Situationen und Begegnungen?
In einem Instagram-Post neulich kam schon einmal die Frage auf, ob wir Grenzen überhaupt brauchen oder ob Grenzen nichts anderes sind als Angst.
Grenzen beschränken uns nicht nur im Denken, sondern vor allem auch im Handeln. Manchmal sind Grenzen auch Hindernisse dafür, die Schönheit und den Wert einer Sache überhaupt erst entdecken zu können, weil wir bereits den ersten Schritt verweigern. Wenn du Vorurteile, die nichts anderes als Grenzen im Kopf sind, abbaust und lernst, Menschen und Situationen gegenüber unvoreingenommen zu sein, wird sich das auf deine Ausstrahlung auswirken.

Wie achtsam bist du im Umgang mit anderen?

Es ist ein Phänomen, dass immer häufiger beobachtet wird und Verhaltensforschern wahrscheinlich in eine Schnappatmung verfallen lässt. Unser gesellschaftliches Miteinander verändert sich. Das zeigt sich besonders in Restaurants und Cafés.
Ist dir einmal aufgefallen, wie oft du dein Smartphone während eines Gespräches in die Hand nimmst? Was früher als Unverschämtheit aufgefasst worden wäre, ist heute leider gängiger Alltag. Dabei ist es so wichtig, dass wir unserem Gesprächspartner unsere Aufmerksamkeit schenken, ja, dass wir achtsam mit ihm sind! Nur wenn du dich auf den Moment einlässt und dein Gegenüber zu schätzen weißt, könnt ihr in Beziehung miteinander gehen. Aus oberflächlichen Floskeln und Halbsätzen können sich tiefe Gespräche mit tollen Erkenntnissen entwickeln.
Deine Bereitschaft zur Achtsamkeit und deine Neugierde auf dein Gegenüber wirst du auch gegenüber zukünftigen Gesprächspartnern ausstrahlen, was dir eine gewisse Tiefe verleiht.

Diese drei Messages möchte ich dir gerne mitgeben. Ich freue mich darauf, wenn du sie ausprobierst und mir dein Feedback zukommen lässt.
Kommentiere mir deine Erfahrungen gerne unter den aktuellen Post auf Facebook oder Instagram oder nutze die Kommentarfunktion hier auf meinem Blog.

Erlaube es dir zu strahlen!

Alles Liebe,
deine Anni

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#Corona-Special: Und plötzlich steht die Welt still.

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Erinnerst du dich, was du vor rund vier Wochen an jenem Tag erlebt hast? Ich erinnere mich sehr gut. Es war der Tag, kurz nach der Ansprache einiger Ministerpräsidenten, dass die Schulen und Kindergärten schließen werden. Ein noch nie da gewesenes Szenario wurde plötzlich Realität. Und spätestens jetzt merkten wir, dass dieses Corona-Thema wohl doch nicht so harmlos war wie wir in unseren Freundeskreisen bis dato immer behauptet hatten.