Fünf wertvolle Kraftquellen mit denen du deine Ressourcen aufbaust

Life-Balance
Bild von Free-Photos auf Pixabay 

Wir alle leben momentan ein Leben am Limit. Das liegt nicht minder daran, dass sich unsere gesamte Umwelt auf den Kopf gestellt hat. Große Massenveranstaltungen, Familienfeiern, Fernreisen oder das entspannte Schlendern durch die Innenstädte gehören momentan der Vergangenheit an. Das Jahr 2020 wird sicher in die Geschichte eingehen. Es ist das Jahr, was uns als Gesellschaft unsere Grenzen aufgezeigt hat.

Nachdem das Frühjahr für uns turbulent begann mit Kitaschließungen, Homeoffice und schlussendlich dem kompletten Lockdown entspannte sich die Lage Richtung Sommer wieder. Ich weiß nicht, wie es dir ging, aber im August hatte ich das erste Mal wieder ein Gefühl von Normalität. Mein Alltag war nahezu zurückgekehrt, bis auf den ständigen Begleiter in meiner Jackentasche – den Mundschutz.

Nun kommt der Herbst und wir werden täglich mit neuen Hiobsbotschaften konfrontiert. Wir fürchten uns davor, dass sich der Frühling mit all seiner Radikalität wiederholen könnte. Wir fürchten sogar Schlimmeres. Wissen tut es niemand. Prophezeihen tun es viele und doch keiner. Wer weiß schon, was die Zukunft bringt?

Ich möchte dir heute ein paar wertvolle Tipps mit an die Hand geben, damit du Kraft schöpfen kannst. Denn auch, wenn du es nur manchmal wahrnimmst – das, was seit Anfang des Jahres passiert, macht etwas Gewaltiges mit uns. Ängste, ja tiefe Urängste, kommen ans Tageslicht. Extremsituationen erzeugen immer Stress. Das zeigt sich im Umgang miteinander. In der leichten Reizbarkeit. In Schlafproblemen. Depressiven Verstimmungen. Ich behaupte, dass es vielen Menschen momentan nicht gut geht. Und genau daher ist es nun Zeit für ein paar Inspirationen. Denn das Gegenteil von Stress ist die Regeneration. 

#Kraftquelle No.1 : Digital Detox

Sie sind Fluch und Segen zugleich – die sozialen Netzwerke. Auf der einen Seite verbinden wir uns virtuell mit einer unzähligen Anzahl von Menschen. Auf der anderen Seite birgen die sozialen Netzwerke jedoch auch jede Menge Energieräuber. Wohin man auch liest, gibt es Diskussionen über Corona. Da wird der aktuelle Zeitungsartikel in die Mangel genommen, vermeintliche Experten zitiert, dramatische Schlagzeilen verunsichern uns und dann gibt es die Leute, die so sehr gefrustet sind, dass sie in ihren Aussagen respektlos werden. Ein Digital Detox ist wunderbar, um konsequent einmal die Bremse reinzuhauen. Logge dich bewusst aus allen Netzwerken aus, lösche die dazugehörigen Apps auf deinem Smartphone und lege dir eine Zeitspanne fest, die du ohne Social Media genießen möchtest. Ob nur wenige Tage, eine Woche oder ein ganzer Monat. Du wirst merken, wie du zunehmend ruhiger wirst und dein Stresspegel sich herunterschraubt.

#Kraftquelle No.2 : Verbinde dich mit fünf Menschen

Wenn du dich auf der einen Seite dafür entscheidest, dich aus dem Netz zurückzuziehen, ist es dennoch wichtig, dass Gefühl von Gemeinschaft beizubehalten. Fünf Menschen reichen aus, um das Gefühl eines Netzes zu haben, das uns trägt. Wähle diese fünf Leute mit Bedacht. Es sollten Menschen sein, die positiv eingestellt sind und sich nicht bei jeder Gelegenheit danach sehen über Probleme zu reden. Menschen , die in sich ruhen und ein Ohr für dich haben, sind genau die richtigen. Du hast verschiedenen Möglichkeiten, dich zu verbinden. Persönlich, in einem Telefonat, per Videocall oder – ganz oldschool – mit einem Brief. Gerade letzteres ist unheimlich schön, denn es erinnert an vergangene Zeiten, in denen wir noch nicht der Schnelllebigkeit ausgesetzt waren, in der wir heutzutage leben.

#Kraftquelle No.3 : Widme dich intensiv deinem Lieblingshobby

Hobbys sind eine ungemeine Kraftquelle, denn es ist unser Ausgleich zum vorgegebenen Alltag. Ein Hobby ermöglicht es uns, jemand anderes zu sein (je nachdem, welche Vorlieben für Hobbys du hast). Vielleicht ist es auch an der Zeit für dich etwas Neues auszuprobieren. Dann solltest du dies jetzt tun. Probiere dich aus im Malen, geh in die Natur und fotografiere, lerne eine Fremdsprache, schreibe eine Geschichte, experimentiere in der Küche mit neuen Zutaten, probiere eine neue Sportart aus oder beginne damit, etwas zu sammeln. Was es auch ist, versuche deinen Fokus auf das Neue, Gute zu legen. 

#Kraftquelle No.4 : Lenke deinen Fokus auf das Gute

Womit wir bei Kraftquelle Nummer 4 wären. Wir neigen oftmals dazu, uns auf das Schlechte zu fokussieren und wundern uns daraufhin, dass es uns emotional nicht gut geht. Wenn man permanent das Schlechte hervorhebt, woher sollen dann positive Emotionen kommen? 

Dahin, wo wir unseren Blick wenden, dahin fließt auch unsere Energie. 

„Dahin, wo wir unseren Blick wenden, dahin fließt auch unsere Energie.“ 

– La Petite Anni

Ein alter, weiser Spruch, der so wahr ist, wie der Regenbogen nach dem Unwetter. Wir entscheiden, ob wir in unserem Herzen Platz machen für gute Gedanken und Gefühle. Doch dafür müssen wir das Gute erst einmal sehen. 

Wenn du dein Hobby entdeckt hast, wäre dies beispielsweise eine Möglichkeit, deinen Fokus darauf zu lenken und dich zu erfreuen.

#Kraftquelle No.5 : Sei ein Licht für andere

Das klingt im ersten Moment vielleicht etwas merkwürdig. Du sollst Ressourcen aufbauen, indem du etwas für andere tust? Ganz richtig! Es ist klingt paradox, aber es ist bewiesen, dass es uns selbst besser geht, wenn wir auch anderen etwas Gutes tun können. Wenn du Schritt 1-4 für dich durchlaufen hast, wage dich an diese 5.Stufe. Obwohl es manchmal scheinbar banale Dinge sind, ist es erstaunlich, wie sie uns im Inneren verändern. 

Ich habe dir hier ein paar (zum Teil selbst erprobte) Ideen zusammengestellt, die du ausprobieren kannst:

unterstütze deine Nachbarn beim Einkaufen

gehe Blutspenden

telefoniere mit deinen Großeltern oder Verwandten, die möglicherweise einsam sind

schreibe einen Dankesbrief an eine Einrichtung (Pfleger eines Krankenhauses, Supermarktmitarbeiter, Erzieher*innen der Kita, etc.)

sage bewusst Danke im Alltag

spende Geld an eine Organisation, die es deiner Meinung nach gut gebrauchen kann

unterstütze die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“

arbeite ehrenamtlich für die Telefonseelsorge oder einen Verein

Ich hoffe, dass dir meine Kraftquellen helfen, um auch in deinem Alltag ein wenig mehr Licht hineinscheinen zu lassen. Deine Ressourcen sind kostbar und nur wenn es dir gut geht, kannst du andere bestmöglich unterstützen, ebenfalls ihr volles Potential zu entfalten. 

Vielleicht fallen dir auch andere Kraftquellen ein? Dann freue ich mich riesig, wenn du deine Inspirationen unter meinen aktuellen Post auf Instagram oder in die Kommentare direkt unter den Blogbeitrag setzt.

Ich möchte dir noch eine Affirmation mitgeben, die ich bereits Anfang des Jahres fest für mich verankert habe.

„Ich verlasse diese Quarantäne-Zeit mit einer neuen Fähigkeit, einem neuen Ziel, einer neuen Geschäftsidee, mehr Wissen oder einem neuen Gefühl. 2020 ist mein Wachstumsjahr.“

La Petite Anni

Lenke deinen Fokus auf das, was gut ist & lass es dir gutgehen!

Deine Anni

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So trainierst du dein Bauchgefühl

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Wie steht es um dein Bauchgefühl? Gehörst du zu den Menschen, die Magenschmerzen bekommen, wenn sie spüren, dass eine Entscheidung falsch getroffen wurde oder die sogar aus dem Bauch heraus immer die richtige Entscheidung treffen?

Auch wenn ich ein sehr feinfühliger Mensch bin und die Dinge gut wahrnehme – mein Bauchgefühl hatte ich mir über die Jahre mehr oder weniger abtrainiert.

Letztendlich hat der Kopf bei mir das Kommando angesagt und ich bin dem willenlos gefolgt. Das hat mich zum Teil nicht nur viel Zeit , sondern auch viel Geld gekostet. 

Daher möchte ich dich heute ermuntern, öfters mal deinen Bauch sprechen zu lassen. 

Wusstest du, dass in unserem Bauch quasi ein zweites Gehirn sitzt? Rund um den Darm erstreckt sich ein Nervengeflecht – das enterische Nervensystem, das auf Mikroreize in der Außenwelt reagiert. Kurz gesagt: Liegt Stress in der Luft, reagiert unser Nervensystem im Bauch. Dadurch ziehen sich Muskeln zusammen und die Bauchschmerzen oder das schlechte Bauchgefühl stellen sich ein.

Was tust du nun, wenn du nur schwer dein Bauchgefühl hörst?

  1. Nichts überstürzen:

Die oberste Priorität, die ich mir gesetzt habe ist: Nichts überstürzen. Gerade wenn du noch am Trainieren deines Bauchgefühls bist, solltest du dir die obligatorische eine Nacht gönnen, in der du über eine Entscheidung nachdenkst. 

Manchmal wirst du überrascht sein, dass du am nächsten Morgen einem bestimmten Thema vielleicht schon ganz anders gegenüber stehst.

2.    Aufschreiben

Auch wenn eine Pro-/Kontra-Liste gegebenenfalls Futter für deinen Verstand ist, lohnt es sich doch manchmal die Dinge aufzuschreiben. Gerade bei Entscheidungen realisieren wir die Dinge dann besser, können uns Szenarien besser vorstellen und spüren ggf. wenn das, was wir zu Papier bringen, wie kompletter Unsinn klingt.

3.     Achte auf den ersten Augenblick

Manchmal ist es gar keine lange Prozedur, die wir für eine Entscheidung brauchen. Wie auch bei dem berühmten „ersten Eindruck“ solltest du auch bei deinem Bauchgefühl auf den ersten Moment achten, wenn du mit etwas konfrontiert wirst, was deine Entscheidung benötigt. 

Wenn der erste Augenblick keine Begeisterung hervorruft, werden es auch zwei Wochen Bedenkzeit nicht besser machen.

Ich hoffe, die Tipps helfen dir ein wenig weiter, um einen besseren Draht zu deiner Intuition zu bekommen. 

Probier sie aus und hinterlasse mir gerne in den Kommentaren ein Feedback dazu.

Alles Liebe,

Anni

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Life-Balance

Ich habe gestern Abend die Reißleine gezogen und beschlossen, mich vorerst von Social Media zu distanzieren, bis sich die Lage normalisiert hat. Gerade Facebook nehme ich derzeit als Plattform für all diejenigen wahr, die ordentlich Aufmerksamkeit benötigen. Hier werden Weltuntergangs-Szenarien prophezeit, dort wird hart und teilweise sehr unsachlich argumentiert, woanders werden Menschen gegenüber anderen sogar ausfallend und beleidigend.

Wenn ich meine Zeit zusammenzähle, die ich damit verschwendet habe mir sinnloses Zeug durchzulesen ist das das eine. Wenn ich dann aber die Zeit zusammenzähle, in der mich dieses sinnlose Zeug im Nachgang verfolgt hat, ist das das andere. Gerade weil mir die Schwarzmalerei einiger Verschwörungstheoretiker nicht gut tut, habe ich eben beschlossen mich von diesen zu distanzieren. Eine Notwendigkeit im Rahmen meiner Seelenhygiene.