Die drei unmoralischen Themen unserer Gesellschaft

Allgemein

Vielleicht geht es dir wie mir und du kannst dieses C-Wort allmählich nicht mehr hören. In welches Medium man auch blickt – ob Zeitungen, Nachrichten, das Radio oder (und das vor allem) in Social Media – man wird nicht verschont.

Man möge sich darum streiten, welche Branche aus dieser Hysterie am meisten profitiert. Ob Pharma, die Medienbranche, der LEH, die Hersteller medizinischer Produkte, Drogerieketten oder sonst irgendwer. Ja Gewinner gibt es in dieser Krise, Verlierer allerdings auch.

So fällt nun den Unternehmen ihre Exportstrategie vor die Füße, dich sich seit Jahren auf den internationalen Markt verlassen. Die derzeitige Krise zeigt uns aus wirtschaftlicher Sicht eben auch die Negativfolgen der ständig wachsenden Globalisierung. Aber gut. Ich will mich hier nicht auf ein politisches Pflaster begeben, sondern heute einen ganz anderen Gedanken mit euch teilen.

Dass die westeuropäische Kultur (die deutsche als Vorreiter vor allem) ein Problem mit unbequemen Themen hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Geld, Sex und Tod – diese drei sind als Smalltalk-Themen für den 30.Geburtstag der Freundin wohl eher fehl am Platz. Denn obwohl es jeden betrifft, sprechen doch die allerwenigstens ungeniert darüber.

Die derzeitige Hysterie ist ein Abbild eines dieser drei „unmoralischen“ Themen.

Das Ausscheiden aus dieser Welt ist wohl eines der tiefsitzendsten und größten Ängste, die ein Mensch haben kann. Und so sind es gerade die Gefahrensituationen, die uns besonders in Angst versetzen.

Es gibt auf der einen Seite die vielen unbewussten Gefahren, denen wir ausgesetzt sind: Auto fahren mit drei Bier intus, die Smartphone-Nutzung während des Spaziergangs an der Hauptstraße, das schachtelweise Rauchen von Zigaretten, ungeschützter Sex mit fremden One-Night-Stands aus dem Club und und und. Es gibt zich hunderte (!) Gefahren am Tag, denen wir ausgesetzt sind und die wir mit einem Lächeln beiseite wischen und sagen „ach, mir passiert doch nichts!“

Auf der anderen Seite gibt es die Gefahr, die wir bewusst wahrnehmen und die von unserem Verstand in jeder kleinsten Facette analysiert werden kann, ehe sie auf uns stößt. Dazu zählen Naturkatastrophen, ABC-Katastrophen, Kriege, Flüchtlingsströme, Extremsportarten und eben Krankheitswellen, so wie wir sie momentan erleben. (Warum Extremsportler hier auftauchen? Sie bewerten die Gefahr mit einer positiven Antwort: Sie erkennen die Gefahr an aber sie vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten, dass diese größer sind als die Gefahr und die Angst).

Die aktuelle Hysterie (und auch vergangene und zukünftige) zeigt eine große unbekannte, aber für unser Gehirn berechnende Gefahr. Die Medien geben uns aufgrund der weltweiten Liveberichterstattung die Möglichkeit, jede kleinste Veränderung der Situation wahrzunehmen und diese neu zu bewerten. Unser Gehirn ist permanent am analysieren der Lage und kommt irgendwann an den Punkt, wo diese gehäuften Meldungen in Kombination mit dem „Herdenverhalten“ (alle geraten ja schließlich in Panik) auch entscheidet, von nun an Angst haben zu müssen.

Ohne den wahren Grund zu hinterfragen.

Nämlich, dass es sich im Grund genommen nur um die Angst vor dem eigenen Ausscheiden aus dieser Welt handelt. Wir versuchen uns vor dieser Angst zu schützen so gut es geht anstatt den bequemeren Weg zu wählen: Diese Angst anzuerkennen und zu akzeptieren, dass es so ist.

Ja, es ist so, dass wir nicht unsterblich sind.

Ja es ist so, dass wir eines Tages dieses Leben hier verlassen (um weiterzuziehen.) (Da mag jeder glauben was er will, aber diese hypothetische Annahme ist der Grund, warum ich den Tod nicht fürchte).

Das Ausscheiden aus dieser Welt hast du in dem Moment akzeptierst als du mit deiner Geburt beschlossen hast, in diese Welt zu gehen. Und je früher du diese Tatsache akzeptierst, desto freier wirst du dein Leben führen können.

Der Blick in die Zukunft mit dieser Angst im Nacken sorgt bestenfalls dafür, dass wir nie richtig leben werden. Denn wir leben immer im Morgen. Immer mit der Angst. Immer mit dem Gedanken „es könnte“.

Befreie dich davon!

Hör auf damit, Dinge auf das Morgen zu verschieben. Hör auf undankbar zu sein. Hör auf deine Zeit zu verschwenden. Hör auf Streitereien zu suchen und Menschen aus deinem Leben zu vergraulen. Hör auf dich selbst zu hassen. Hör auf die Verantwortung abzugeben. Hör auf deine Bedürfnisse hinter das Wohl Anderer zu stellen. Hör auf blind Zielen hinterher zu jagen ohne den Weg zu genießen. Hör auf zu glauben, dass du ein Produkt des Zufalls bist.

Halte inne und erkenne.

Erkenne deine Schönheit.

Erkenne deine Einzigartigkeit.

Erkenne deine Begrenztheit in diesem Leben.

Erkenne deine Schöpferkraft, deine Power und deine Fähigkeit, Dinge in großem Maße zu verändern.

Erkenne deinen Mut.

Erkenne deine Macht an, dass du mit deinen Gedanken, Handlungen und Entscheidungen immer wählen kannst zwischen Angst und Misstrauen oder Vertrauen und Liebe.

Erkenne das Leben mit all seine Facetten an und es wird dir gelingen auch dich im Ganzen anzuerkennen.

Genieße mit mir diesen Augenblick !

Deine Anne

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